Die letzte Veränderung des Kameragestells hat wieder eine Verbesserung gebracht. Bin jedoch noch nicht zufrieden. In der nächste Verbesserungsstufe werde ich einen Silentblock im Kameragestell einsetzen und die seitlich abgespannten O-Ringe nochmals verstärken. Zusätzlich werde ich auch die Vibrationsquellen im Heli noch etwas genauer untersuchen und evtl. die Heckrotorblätter und die Hauptrotorblätter wuchten.
Ein Video-Schnipsel vom heutigen Testflug. Leider war es heute Mittag sehr trübe.
Nachdem ich am Sonntag mit Heiko ein tolles schon sehr professionell wirkendes Kameragestell gebaut habe, habe ich heute wieder einen Testflug gewagt. Heiko vielen Dank für Deine Unterstützung beim Basteln!
Die Konstruktion hat noch den Schwachpunkt, dass die Kamera über die Querachse (vor und zurück) zu frei und locker schwingen kann. Da muss ich jetzt doch noch die Kamerabefestigungsplatte nach hinten verlängern und noch mal über O-Ringe nach oben und unten schwingungsgedämpft einhängen. Ich denke, dann müsste die Konstruktion für die Videoflüge vorzüglich geeignet sein.
So nun zum Testflug: Wenn der Heli etwas erhöht auf dem Gestell steht ist es schon sehr ungewohnt und aufregend den Heli hochlaufen zu lassen. Leider habe ich beim ersten Starten das vollständige Erreichen meiner Flugdrehzahl (IDL1: ca. 1550 Umdrehungen/min) nicht abgewartet und bin schon vorher abgehoben. Dabei ist der Heli im Flug durch eine Resonanzdrehzahl gelaufen, die den Heli samt Gestell beinahe zerissen hat. Aber Glück gehabt, der Spuck dauerte nur ca. 1 Sekunde und danach stabilisierte sich das ganze System wieder. In Zukunft werde ich den Heli auf 1650 U/min im Stand hochdrehenlassen und dann erst abheben um diese Resonanz-Drehzahl im Flug zu meiden.
Heute beim 2. Testflug schien die Sonne aber es blies ein kräftiger Wind von der rechten Seite, sodass der Heli um die Position im Flug zu halten etwas nach rechts gekippt ist. Leider war die Kamera auch etwas zu stark nach unten ausgerichtet. Das lässt sich ja für die Zukunft einfach ändern. Bis zum nächsten Testflug werde ich die Konstruktion der Kamerahalterung über die Querachse (vor und zurück) noch schwingungsmäßig stabilisieren. Ich denke, dann hab ich auch bezogen auf die Videoqualität ein viel besseres Ergebnis und die Kamera und das Gestell wird sich dann auch sicherlich nicht mehr so stark aufschwingen.
Video wieder mit HD anschauen. Das Orginalvideo ist wesentlich besser hat jedoch 400 MB Größe und es heißt natürlich "Resonanz".
Vor ein paar Monaten stellte ich mir die Frage: Wie kann ich meine beiden Hobbys Golf und Heli-Fliegen verbinden?
Und schon bald war die Idee geboren mit dem Helicopter Videos von den Bahnen des Golfclubs zu drehen und diese dem Golfclub für seinen Internetauftritt zur Verfügung zu stellen.
Da der minicopter Joker 3 mit Kamera und Befestigung über 5 kg wiegt, musste ich eine Aufstiegserlaubnis nach §16 Abs 1 Nr. 5 Luftverkehrs-Ordnung bei der Bezirksregierung in Düsseldorf beantragen. Zusätzlich war es notwendig vor der Antragstellung die Genehmigung des Ordnungsamtes und der Unteren Landschaftsbehörde einzuholen.
Nach ein paar Rückfragen lag dann die Genehmigung der Bezirksregierung schnell vor und ich konnte am letzten Montag die Kamera (GoProHD) mal testweise am Joker befestigen und den ersten Testflug auf der Bahn 9 starten. Die Kamera hat mir Theo leihweise zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Leider war meine Idee zur Befestigung der Kamera nicht sehr gut. Dadurch dass die Kamera recht weit außen und nicht vibrationsgedämmt angebracht wurde, konnte man schon beim Hochlaufen des Helis sehr starke Vibrationen der Kamera erkennen. Nach dem Starten waren die Vibrationen dann nicht mehr ganz so groß, jedoch immer noch so stark, dass kein verwendbares Videomaterial entstanden ist. Außerdem fing es leider schon beim ersten Probeflug an zu regnen, sodass ich die Videoflüge abbrechen musste. Deshalb gab es auch nur die Möglichkeit einen Flug mit niedriger Drehzahl (ca.1500 U/min) durchzuführen.
Für die nächste Flüge werde ich mir ein Konstruktion überlegen mit der ich die Kamera unter dem Heli und vibrationsgedämmt anbringen kann und werde ein paar unterschiedliche Drehzahlen ausprobieren.
Hier mal als erster Eindruck das ein wenig geschnittene Video. Man kann schon erkennen, dass die Videos der GoPro HD auch schon bei den schlechten Lichtverhältnissen am Montag von hervorragender Qualität sind. Wenn es keine Vibrationen geben würde, könnte man Teile des Videos sicher schon verwenden.
Achtung: Zum Anschauen in bester Qualität bei Youtube HD wählen. Das Orginalvideo ist wesentlich klarer und von besserer Qualität.
Nach ein paar Wochen Flugpause war ich heute mit dem T-Rex 450 Pro und dem T-Rex 500 mal wieder auf der Flugwiese in Monheim und hab mich heute auf die oben angegebenen Figuren konzentriert. Bei rückwärts geflogenen Snake stimmt das Timing mit Pitch noch nicht ganz und der Heli wird immer langsamer. Schnake-Acht klappt sehr gut und nach einigen immer enger gezogenen Snake-Achten dann auch mit dem 500er mal 2 Piroflips auf der Stelle. Bei der Funnel-Acht ist der Radius des 1. Kreises noch schön groß jedoch der 2. gegenläufige noch wesentlich kleiner. Das werde ich noch ein wenig üben müssen.
Seit ein paar Tagen habe ich den JLog2 Daten Logger am Jive 80HV des minicopter Joker angeschlossen. Hier sind beispielhaft ein paar Ausgaben der Logs aufbereitet mit LogView:
Ich kann bei den Logs nichts ungewöhnliches feststellen.
Leider war kein anderer Helipilot am Sonntag in Monheim. Schade! So alleine bin ich dann jedoch 14 Akkus hintereinander geflogen (6 mit dem T-Rex 450 Pro, 5 mit T-Rex 500, 3 mit dem Joker 3). Das ist ganz schön anstrengend und die Konzentration ließ bei den letzten beiden Akkus dann doch etwas nach.
Zu den Flügen mit dem T-Rex 450 Pro: Nachdem ich jetzt die Taumelscheibenservos (Align 410 gegen HS 5065MG) beim T-Rex 450 Pro ausgetauscht habe, fliegt der Heli viel exakter. Außerdem ist das Wobbeln beim Rückenschweben und beim Rückenflug vollständig verschwunden. Zusätzlich hat der Pro jetzt noch im Austausch das Futaba 9257 als Heckservo (vorherAlign 520) bekommen. Damit steht das Heck jetzt bei extremeren Rückwärtsflügen auch noch besser. Die Heckempfindlichkeit konnte ich auch erhöhen.
Zu den Flügen mit dem T-Rex 500 ESP: Beim 500er hab ich jetzt noch als Heckservo das Futaba 9254 verbaut. Trotzdem schlägt das Heck bei extremen Rückwärtsflug mit viel Pitch bei einer Drehzahl von 2600 Umdrehungen noch um. Da werde ich als nächste Maßnahme die Federstahlstange mal gegen ein Carbon-Rohr tauschen und die mechanischen Einstellungen des Hecks noch etwas optimieren.
Zu den Flügen mit dem Joker 3: Der Joker 3 flog, wie immer, einfach nur gut.
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